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Toby antwortet Euch

 

"Auf die Plätze, fertig, wuff,...!!!"

Hallo meine lieben zweibeinigen Freunde,

ich habe es Euch doch im Buch versprochen, dass ich hier auf Eure Briefe antworten oder auch Eure Spielideen mit Euren tierischen Begleitern veröffentlichen werde.
Dann legen wir mal los oder wie heißt es bei uns: "Auf die Plätze, fertig, wuff,...!!!"

 

Geschichten, die von Kindern geschrieben wurden:

"Die Geschichte vom Hund mit den kalten Pfoten" von Eric W., 7 Jahre 

Es war einmal ein Hund, der wünschte sich zu Weihnachten ein Paar Schuhe, weil er immer kalte Pfoten hatte. Der Hund wartete auf den Weihnachtsmann, aber der kam nicht. Da ging er ins Kaufhaus. Er suchte dort nach Hundeschuhen, aber es gab keine. Dann kaufte er sich Babyschuhe - 2 Paar. Zuhause probierte er die Schuhe gleich an. Er dachte sich: „O Menno, die sind ja zu groß!“ Deshalb ging wieder in das Kaufhaus und stellte sich in der Schlange zu der Kasse an, denn er wollte fragen, ob er seine Schuhe umtauschen könnte in eine Nummer kleiner. Endlich war er an der Reihe, aber die Verkäuferin sah ihn nicht, denn er war zu klein. Dann machte er sich mit Bellen bemerkbar. Die Verkäuferin fragte ihn: „Was möchtest du?“ „Kann ich die Schuhe in eine Nummer kleiner umtauschen?“ fragte der Hund. Dann sagte er noch: „Am liebsten grüne oder blaue!“ Die Verkäuferin guckte mit dem Hund zusammen nach etwas kleineren Schuhe. Sie fanden ein paar kleinere Schuhe und der Hund ging glücklich nach Hause. Ihm passten seine Schuhe und er musste nie mehr an den Pfoten frieren.


"Ein Fall für Schnüffler"
von Verena E., 8 Jahre

„Hi Sunny, rate mal, was Nelli und ich in den Ferien gemacht haben!“, Sunny wirkte irgendwie ganz traurig. Zusammengerollt lag sie in ihrem Körbchen und knurrte vor sich hin. „Was ist denn?“, fragte ich erschrocken und bremste so scharf, dass meine Pfoten über den kalten, nassen Marmorfußboden schlitterten. Als Sunny nicht antwortete wurde ich ungeduldig und fragte noch einmal:“ Was ist?“ Sunny seufzte tief : „ Na schön, ich sage es dir, aber unter einer Bedingung“.“ Und die wäre?“, fragte ich ungeduldig. „Dass du es nicht verrätst!“ „Ich kann schweigen wie ein Grab“, platzte ich dazwischen. „Du weißt doch wie Leila mich kennen gelernt hatte. Ich habe von ihr ein Kettchen bekommen. Du weißt schon, mit dem Kettchen am Bein konnte jeder sehen, dass wir eine Bande sind und nun…“ . Sie machte eine kurze Pause, „nun ist es weg!“ Sie seufzte noch einmal: “Ich habe es bemerkt, als sie was essen wollte, ich habe es ihr gesagt. Sie war entsetzt und sagte, sie wolle nur kurz was besorgen und dann…“ , Sunny brach ab. „ Was und dann?“ , fragte ich. Ich hatte es mir in der Zwischenzeit auf dem Sofa bequem gemacht. Ich wusste, dass es Leila nicht mochte, wenn jemand auf ihrem Lieblingssofa lag, aber es war mir egal. „Aber wo ist den  Leila?“ fragte ich auf einmal, weil es mich wunderte, dass sie nicht in der Küche stand und essen kochte. Sunny schwieg, es war ihr offensichtlich peinlich es zu sagen. „Was ist, nun sag` schon“ , ich sprang auf und lief hinüber zum Hundekorb, wo Sunny es sich mit ein paar Kissen bequem gemacht hatte. Plötzlich rief Nelli, meine Besitzerin : „ Jack, kommst du, wir wollen spazieren gehen!“ Erschrocken sprang ich auf. Sunny hatte auf diesen Augenblick gewartet, sie sagte:“ Ich kann es dir ja morgen sagen!“

Als Nelli und ich den verschneiten Waldweg entlang gingen, dachte ich darüber nach, was Sunny mit dem Kettchen meinte und wo Leila sein könnte. Vielleicht ist sie ja einkaufen gegangen. Nein. Dann wäre es ja Sunny ja überhaupt nicht peinlich es zu sagen. Aber was dann? Nelli hob ein Stöckchen auf und warf es weit weg. Dann machte sie die Leine ab und rief:“ Such!“ Ich schnüffelte ein bisschen am verschneiten Boden und raste weg. Nach zwei kleinen Minütchen kam ich mit dem Stock im Maul zurück.  Nelli versuchte mir den Stock aus dem Maul zu ziehen. Vergeblich. Plötzlich hörte ich ein ganz leises bekanntes Bellen hinter mir. Ich blieb stehen. Nelli, die es wahrscheinlich nicht gehört hatte, drehte sich zu mir um und fragte:“ Was ist denn?“ Erst als das Bellen näher kam, hörte sie es. „Jack!“, rief der Hund. „Sunny!“ , jaulte ich. Sunny rannte schneller, obwohl sie schon so schnell war, wie sie konnte, wurde sie noch schneller. Als sie bei uns ankam, bremste sie so scharf, dass sie über den spiegelglatten Schneeboden schlitterte. Als Nelli endlich wieder zu Luft kam, fragte sie erschocken: „Wo ist Leila?“  Sunny jaulte ganz laut, das bedeutete so viel wie:“ Keine Ahnung!“ „Du kannst doch nicht ganz alleine hier hergekommen sein?“ , Nelli wirkte wieder erschrocken. So hatte ich meine Besitzerin noch nie gesehen. Nelli war zehn, Leila war acht und doch liebten beide ihre Hunde sehr. Nelli sagte :“Ich gehe schon einmal nach Hause und sehe nach, ob Leila inzwischen aufgetaucht ist, ihr Hunde sucht hier im Wald nach ihr!“. Ich begann langsam zu schnüffeln. Sunny machte es mir nach. Irgendwie hatten wie beide eine unterschiedliche Spur. „Dong!“, machte es, als ich gegen einen Baumstamm lief. Es war bereits halb acht. “Jetzt reicht`s, ich kehre um“, sagte ich, als ich bereits zum zweiten Mal gegen einen Baumstamm lief. . „Sunny ?“, erschrocken drehte ich mich um, aber Sunny antwortete nicht. Etzt verließ mich der ganze Mut und ich blieb stehen. „Sunnyyyy!!!“, rief ich und horchte dann. Erst hörte ich nichts, aber dann. Ein feines Schnaufen drang aus dem Gebüsch. Erst dachte ich es wäre Sunny, es kam direkt auf mich zu. Ein Wildschwein! Ich rannte und rannte und das Wildschwein kam näher und näher. Plötzlich hörte ich eine Knurren und gleich darauf ein Bellen. Ein Hund sprang aus dem Gebüsch und direkt auf das Wildschwein zu. Das Tier raste weg. „Jack, guck mal was ich gefunden habe!“ „Das Armband!“, rief ich. Plötzlich zischte ein Strahl durch die Luft und vor uns stand Leila. Sunny war die erste, die etwas sagen konnte und bellte ganz laut los. “Sunny!“, Leila war ganz aus dem Häuschen. „Los, lasst uns nach Hause gehen. Meine Mutter und Nelli machen sich bestimmt schon Sorgen“.

 

 

 

dogs4kids - Katrin Laßleben  | info@dogs4kids.de